Kann dein Wohnmobil
aufgelastet werden?

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Aktuell verfügbar für: Blattgefederte Fiat Ducato, Peugeot Boxer, Citroën Jumper & Opel Movano (kein AL-KO Chassis). Weitere Fahrzeuge folgen in Kürze.

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Feld D.2 im Fahrzeugschein
Feld 2.2 im Fahrzeugschein
Feld K im Fahrzeugschein, wird mit dem Gutachten abgeglichen. Ohne Angabe kann keine verbindliche Aussage getroffen werden.
Feld E im Fahrzeugschein, hilft bei der automatischen Fahrzeugerkennung
Erstzulassung, oben links im Fahrzeugschein
kg
Feld F.1 / F.2, Zulässige Gesamtmasse
kg
Feld 7.1 / 8.1, oder manuell eingeben
kg
Feld 7.2 / 8.2, oder manuell eingeben
TÜV-geprüft
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Häufige Fragen zur Wohnmobil-Auflastung

Alles was du über die Auflastung deines Reisemobils wissen musst, verständlich erklärt

Was ist eine Wohnmobil-Auflastung?

Eine Auflastung ist die offizielle Erhöhung des zulässigen Gesamtgewichts (zGG) deines Wohnmobils. Viele Reisemobile, insbesondere auf Basis von Fiat Ducato, Peugeot Boxer und Citroën Jumper, sind ab Werk auf 3.500 kg zugelassen, haben aber durch Zubehör, Markise, Fahrräder und Gepäck schnell mehr geladen als erlaubt.

Durch den Einbau einer Zusatzluftfeder an der Hinterachse und die Eintragung über ein TÜV-geprüftes Teilegutachten kann das zGG um bis zu 20 % des Original-zGG erhöht werden, z.B. von 3.500 kg auf bis zu 4.200 kg (Light-Chassis) oder sogar 4.700 kg (Heavy-Chassis).

Welche Wohnmobile können aufgelastet werden?

SMV Metall bietet Auflastungen für Reisemobile auf folgenden Basisfahrzeugen an:

  • Fiat Ducato (Baureihe X250/X290, ab 2006, sowie 230/244)
  • Peugeot Boxer (gleiche Plattform wie Ducato)
  • Citroën Jumper (gleiche Plattform wie Ducato)
  • Opel Movano C (ab 2021, ebenfalls SEVEL-Plattform)

Unterstützt werden über 28 Aufbauhersteller, darunter Hymer, Knaus, Dethleffs, Bürstner, Carthago, Hobby, Adria, Rapido, Pilote und viele weitere.

Wichtig: Fahrzeuge mit AL-KO Chassis (Drehstab-Hinterachse) können nicht aufgelastet werden, da die SMV-Zusatzluftfeder nur bei blattgefederten Hinterachsen funktioniert.

Was ist der Unterschied zwischen Light- und Heavy-Chassis?

Beim Fiat Ducato X250/X290 gibt es zwei Chassis-Varianten, die sich in Achslasten und maximalem Auflastungspotenzial deutlich unterscheiden:

Light-ChassisHeavy-Chassis
Versione-BuchstabeA, B, C, G, LD, E, H, M
Max. Auflastungbis 4.200 kgbis 4.700 kg
Lochkreis5×118 mm5×130 mm
Bremsscheiben280 mm300 mm
Hinterachse Serie1-Blatt, 18 mm2-Blatt, verstärkt

Den Versione-Buchstaben findest du auf dem Typenschild im Motorraum, z.B. „VERSIONE 250B" wäre ein Light-Chassis.

Wie läuft eine Auflastung ab?

Der Ablauf einer Auflastung in sechs Schritten:

  1. Prüfung: Fahrzeugdaten checken (Chassis-Typ, Achslasten, Reifen), z.B. mit unserem kostenlosen Schnellcheck oben
  2. Zusatzluftfeder einbauen, nach Herstelleranleitung (durch Werkstatt oder Selbsteinbau)
  3. TÜV-Abnahme, Prüfer verifiziert Einbau gemäß §19 Abs. 3 StVZO (Änderungsabnahme)
  4. Anbaubestätigung wird ausgestellt
  5. Neues Typenschild im Motorraum anbringen
  6. Zulassungsstelle, Fahrzeugschein aktualisieren (Felder F.1, F.2, 7.2, 8.2, 22)
Was ist eine „kleine Auflastung" (Dokumentenauflastung)?

Bei einer kleinen Auflastung wird das zGG erhöht, ohne dass neue Teile eingebaut werden müssen. Das ist möglich, wenn die Summe der bereits eingetragenen Achslasten höher ist als das aktuell eingetragene zGG.

Beispiel: Achslast vorne 1.850 kg + Achslast hinten 2.000 kg = 3.850 kg Summe, aber nur 3.500 kg zGG eingetragen → Auflastung auf 3.850 kg möglich.

Benötigt wird lediglich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Aufbauherstellers, eine TÜV-Abnahme und die Eintragung bei der Zulassungsstelle. Kosten: ca. 200–400 €.

Nachteil: Die Hinterachslast bleibt unverändert, das eigentliche Problem vieler Wohnmobile (Hecküberlastung) wird nicht gelöst.

Um wie viel Kilogramm kann mein Wohnmobil maximal aufgelastet werden?

Die maximale Auflastung beträgt 20 % des ursprünglichen zGG. Typische Beispiele:

Bisheriges zGGMax. neues zGGZugewinn
2.800 kg3.360 kg+560 kg
3.000 kg3.600 kg+600 kg
3.300 kg3.960 kg+660 kg
3.500 kg4.200 kg+700 kg
4.000 kg4.700 kg*+700 kg

* Gedeckelt auf max. 4.700 kg (Heavy-Chassis)

Zusätzlich begrenzen die zulässigen Achslasten, die Reifentragfähigkeit und die Felgentraglast das tatsächlich erreichbare Gewicht.

Was kostet eine Wohnmobil-Auflastung?

Die Gesamtkosten einer Auflastung setzen sich aus der Zusatzluftfeder, Montage, TÜV-Abnahme und Eintragung bei der Zulassungsstelle zusammen. Je nach gewählter Produktvariante liegen die Gesamtkosten zwischen ca. 800 € und 2.000 €.

Hinzu kommen können Kosten für ein Reifenupgrade, falls die aktuelle Bereifung die neuen Achslasten nicht abdeckt.

Zum Vergleich: Eine reine Dokumentenauflastung (ohne Hardware) kostet nur 200–400 €, erhöht aber nicht die Hinterachslast.

Ändert sich die KFZ-Steuer nach einer Auflastung?

Die KFZ-Steuer für Wohnmobile berechnet sich nach dem zGG in 200-kg-Stufen. Eine Auflastung kann die Steuer leicht erhöhen:

  • Bis 2.000 kg: 16 €/200 kg
  • Ab 2.000 kg: 10 €/200 kg
  • Von 3.500 auf 3.599 kg: Keine Änderung (gleiche Stufe)
  • Von 3.500 auf 4.200 kg: ca. +30–40 €/Jahr

Deine Versicherung muss über die Auflastung informiert werden, das ist Pflicht! Die meisten Versicherer berechnen keinen Aufpreis für Wohnmobile.

Welchen Führerschein brauche ich nach einer Auflastung über 3.500 kg?

Die Führerschein-Anforderungen nach einer Auflastung:

GewichtFührerscheinHinweis
Bis 3.500 kgKlasse BStandard-PKW-Führerschein
3.501–4.250 kgKlasse C1Künftig evtl. B + Schulung (EU-Richtlinie 2024)
4.251–7.500 kgKlasse C1LKW-Führerschein klein

Sonderregel alter Führerschein: Wer seinen Führerschein vor dem 01.01.1999 erworben hat (alte Klasse 3), darf Fahrzeuge bis 7.500 kg fahren, ohne Einschränkung und unbefristet.

EU-Richtlinie 2024: Ab voraussichtlich 2028–2030 soll Klasse B mit spezieller Schulung für Wohnmobile bis 4.250 kg ausreichen. Der Erwerb eines C1-Führerscheins kostet aktuell ca. 2.000 € und muss alle 5 Jahre verlängert werden.

Welche Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten über 3.500 kg?

Über 3.500 kg zGG gelten für Wohnmobile in Deutschland andere Tempolimits:

Bis 3.500 kgÜber 3.500 kg
Innerorts50 km/h50 km/h
Außerorts100 km/h80 km/h
AutobahnRichtgeschwindigkeit 130100 km/h

Außerdem gilt das LKW-Überholverbot auf entsprechend beschilderten Strecken. Ein Geschwindigkeitsbegrenzer ist für Wohnmobile (Fahrzeugart „SA") dagegen nicht erforderlich.

Muss ich über 3.500 kg Maut bezahlen?

Die Maut-Situation variiert je nach Land erheblich:

  • Deutschland: Private Wohnmobile sind mautfrei, auch über 3.500 kg
  • Österreich: Über 3.500 kg gilt die Vignette nicht mehr, stattdessen ist eine GO-Box (streckenabhängige LKW-Maut) erforderlich. Das kann deutlich teurer werden!
  • Schweiz: Es wird eine PSVA (Pauschale Schwerverkehrsabgabe) fällig, auch für Standtage
  • Italien: Einstufung in Classe 3 (LKW-Tarife), Mautkosten ca. doppelt so hoch
  • Frankreich: Ab 3 m Höhe oder über 3.500 kg → Classe 3/4, spezielle Mautbox nötig

Wer häufig nach Österreich fährt, sollte die Maut-Mehrkosten bei der Entscheidung berücksichtigen.

Was passiert mit der Anhängelast nach einer Auflastung?

Das Zuggesamtgewicht (Fahrzeug + Anhänger) ist fest definiert. Wird das zGG des Wohnmobils erhöht, sinkt die zulässige Anhängelast um denselben Betrag.

Beispiel: Zuggesamtgewicht 5.500 kg, zGG vorher 3.500 kg → Anhängelast 2.000 kg. Nach Auflastung auf 4.200 kg → Anhängelast nur noch 1.300 kg.

Der D-Wert der Anhängekupplung muss ggf. neu bestimmt werden. Wer einen schweren Anhänger (z.B. Boot) ziehen möchte, sollte diesen Punkt vorab prüfen.

Wie oft muss ein Wohnmobil über 3.500 kg zur HU (TÜV)?

Wohnmobile über 3.500 kg müssen alle 24 Monate zur Hauptuntersuchung (HU), genau wie unter 3.500 kg. Es gibt hier also keinen Unterschied.

Hinweis: Bei älteren Fahrzeugen (ab dem 61. Zulassungsmonat) mit über 3.500 kg wurde früher eine jährliche HU gefordert. Diese Regelung ist für Wohnmobile inzwischen angepasst.

Was ist eine Zusatzluftfeder und wie funktioniert sie?

Eine Zusatzluftfeder wird zusätzlich zu den vorhandenen Blattfedern an der Hinterachse montiert. Sie besteht aus einem Faltenbalg (Luftkissen), der mit Druckluft befüllt wird.

Funktionsprinzip:

  • Die Luftfeder unterstützt die vorhandenen Blattfedern, sie ersetzt sie nicht
  • Durch Erhöhung des Luftdrucks (0,5–7 bar) kann die Tragfähigkeit der Hinterachse stufenlos angepasst werden
  • Bei schwerer Beladung wird mehr Druck eingestellt, bei Leerfahrt weniger
  • Das Fahrzeug bleibt auf serienniveaugleicher Höhe, kein Heckdurchhang mehr

Vorteile: Besseres Fahrverhalten, weniger Aufschaukeln, gleichmäßiger Bremsweg, Schutz der Blattfedern vor Überlastung.

Kann ich die Zusatzluftfeder selbst einbauen?

Grundsätzlich ja, die SMV-Zusatzluftfedern werden mit einer ausführlichen Einbauanleitung geliefert. Der Einbau erfordert:

  • Grundlegende Schrauberkenntnisse und geeignetes Werkzeug
  • Hebebühne oder stabile Aufbockung
  • Ca. 4–6 Stunden Arbeitszeit

Wichtig: Auch bei Selbsteinbau ist eine TÜV-Abnahme (§19 Abs. 3 StVZO) zwingend erforderlich. Der Prüfer kontrolliert den korrekten Einbau anhand des Teilegutachtens.

Alternativ bieten wir und unsere Partnerwerkstätten eine professionelle Montage ab 170 € (E-Suspension) bzw. 385 € (Z6/Z8) an.

Warum kann ein AL-KO Chassis nicht aufgelastet werden?

AL-KO Fahrgestelle (wie sie z.B. bei einigen Hymer-Modellen wie BÖSL, EXÉ oder EXTÉ verbaut sind) verwenden eine Drehstab-Hinterachse anstelle von Blattfedern.

Die SMV-Zusatzluftfeder wird an den Blattfedern der Hinterachse befestigt. Bei einem AL-KO Chassis gibt es keine Blattfedern, daher fehlt der Befestigungspunkt, eine Montage ist technisch nicht möglich.

Ob dein Wohnmobil ein AL-KO Chassis hat, erkennst du am Fahrzeugschein (Feld 2.2) oder am Typenschild unter dem Fahrzeug.

Was sind die häufigsten Fehler bei der Auflastung?

Die häufigsten Fehler, die wir bei Kundenanfragen sehen:

  1. Felgen-Traglast vergessen: Fiat Original-Alufelgen haben oft nur 1.000 kg Traglast, das reicht für eine größere Auflastung nicht aus
  2. Winterreifen zu schwach: Winterreifen haben häufig einen niedrigeren Lastindex als Sommer- oder Ganzjahresreifen
  3. Standard-Reifen LI zu niedrig: Die Werksbereifung 215/70 R15C mit LI 109 erlaubt nur 2.060 kg Achslast, oft zu wenig
  4. Einpresstiefe (ET) nicht beachtet: Aftermarket-Felgen mit niedrigerem ET reduzieren die maximal zulässige Achslast
  5. Aufbauhersteller-Bescheinigung fehlt: Für die kleine Auflastung wird eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Aufbauherstellers benötigt, die CoC von Fiat allein reicht nicht
  6. Lochkreis verwechselt: Light hat 5×118, Heavy hat 5×130. Felgen sind nicht zwischen den Chassis-Typen austauschbar. Ausnahme: Light mit 9-Gang-Automatik hat ebenfalls 5×130
Brauche ich nach einer Auflastung neue Reifen oder Felgen?

Das hängt von deiner aktuellen Bereifung und dem Auflastungsziel ab:

SzenarioReifen/Felgen-Upgrade?
Light bis 3.850 kgNein, wenn Reifen-LI ≥ 1.120 kg/Reifen an HA
Light bis 4.200 kg mit 15"-FelgenJa, LI 109 (1.030 kg) reicht nicht → 225/75 R16C LI 116+ nötig
Heavy bis 4.500 kgMeist nein, wenn ab Werk VA ≥ 2.100 und HA ≥ 2.400 kg
Heavy bis 4.700 kgJa, mindestens LI 121/119 auf HA nötig

Faustregel: Die Achskapazität über Reifen berechnet sich als 2 × Traglast eines Reifens (laut Lastindex). Liegt die neue Achslast darüber, ist ein Reifenupgrade Pflicht.

Was bedeutet der Lastindex (LI) auf meinem Reifen?

Der Lastindex (Load Index, LI) ist eine Kennzahl auf dem Reifen, die die maximale Traglast pro Reifen angibt. Bei der Reifenbezeichnung „225/75 R16C 116/114" steht die 116 für den Lastindex.

Wichtige Lastindizes für Wohnmobil-Reifen:

LITraglast/ReifenAchslast (2 Reifen)
1091.030 kg2.060 kg
1121.120 kg2.240 kg
1161.250 kg2.500 kg
1181.320 kg2.640 kg
1211.450 kg2.900 kg

CP vs. C Reifen: CP-Reifen (Camping) sind speziell für Wohnmobile entwickelt und haben eine verstärkte Karkasse für Dauerlast im Stand. Manche TÜV-Prüfer akzeptieren C-Reifen nicht, wenn im Gutachten CP vorgeschrieben ist.

Was hat die Einpresstiefe (ET) mit der Auflastung zu tun?

Die Einpresstiefe (ET) beschreibt den Abstand der Radmitte zur Auflagefläche auf der Nabe in Millimetern. Sie beeinflusst direkt die maximal zulässige Achslast:

  • Höherer ET = Rad sitzt weiter innen = kürzerer Hebelarm = weniger Belastung auf Radlager und Achse
  • Niedrigerer ET = Rad steht weiter raus = längerer Hebelarm = mehr Belastung

Konkrete Auswirkung bei der Auflastung:

ChassisETMax. HA-Achslast
Light≥ 38 mm2.250 kg
Heavy≥ 38 mm2.510 kg
Heavy≥ 52 mm2.700 kg

Die Fiat-Serienfelgen haben ET 68, also kein Problem. Bei Aftermarket-Felgen mit niedrigerem ET wird die maximale Achslast ggf. reduziert.

Was ist der Unterschied zwischen SMV Z6 und Z8?

Z6 und Z8 unterscheiden sich im Faltenbalg-Typ:

Z6Z8
Faltenbalg3-fach Faltenbalg (130/3)2-fach Faltenbalg (170/2)
Betriebsdruck0,5–5,0 bar0,5–7,0 bar
TragfähigkeitStandardHöher (durch höheren Druck)
Preis (Basic)ab 532 €ab 632 €

Beide sind jeweils als Basic (manuelle Befüllung über externe Ventile) und Plus (mit Führerhaus-Bedienteil + Kompressor) erhältlich.

Empfehlung: Für die meisten Light-Auflastungen reicht der Z6 aus. Bei Heavy-Chassis oder maximaler Auflastung ist der Z8 die bessere Wahl.

Wann brauche ich die E-Suspension statt Z6/Z8?

Die E-Suspension ist die modernste Variante mit App-Steuerung über die E-Trailer App (Bluetooth). Wähle die E-Suspension wenn:

  • Elektrische Handbremse am Montageplatz: Bei neueren Ducatos ist Z6/Z8 Basic und Plus nicht montierbar, die E-Suspension ist die einzige Option
  • Komfort wichtig: 3 programmierbare Modi, automatische Niveauregulierung, Alarmfunktion bei Druckabfall
  • Kein Kompressor-Geräusch: Eingebauter Kompressor arbeitet leiser als externe Lösungen

Preislich liegt die E-Suspension ab 1.267 € (Basic) bzw. 1.407 € (Plus). Die Montage ist mit ca. 2 Stunden (170 €) schneller als bei Z6/Z8.

Brauche ich ein Teilegutachten oder hat die SMV-Luftfeder eine ABE?

Beides, je nach Anwendungsfall:

  • Nur Luftfeder ohne Auflastung: Die SMV Z6/Z8 hat eine ABE (Nr. 92043*00). Das heißt: Einbau ohne Änderungsabnahme, keine Berichtigung der Fahrzeugpapiere nötig. Einfach einbauen und fertig.
  • Luftfeder mit Auflastung: Hier wird ein Teilegutachten (TGA) benötigt. SMV liefert das passende Gutachten mit, damit gehst du zum TÜV für die Änderungsabnahme (§19 Abs. 3 StVZO).

Die ABE-Lösung ist ideal für alle, die nur das Fahrverhalten verbessern wollen, ohne das zGG zu ändern (z.B. gegen Heckdurchhang und Aufschaukeln).

Welche Dokumente bekomme ich für den TÜV?

Bei einer Auflastung mit SMV-Zusatzluftfeder erhältst du:

  • Teilegutachten (TGA Art 7), geprüft von TÜV SÜD Automotive
  • Einbauanleitung mit Drehmomentangaben
  • Neues Typenschild für den Motorraum
  • Anbaubestätigung (wird vom Prüfer nach der Abnahme ausgefüllt)

Das Teilegutachten enthält alle notwendigen Informationen für den Prüfer: zulässige Achslasten, Rad/Reifen-Kombinationen, Auflagen zur Änderungsabnahme und die abgedeckten EG-Typgenehmigungsnummern.

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